Ischiasnerventzündung
Für dauerhafte Schmerzen in den Beinen, die der Volksmund oft nur als Ischias bezeichnet, ist oft eine Entzündung des Ischiasnervs verantwortlich. So eine Ischiasnerventzündung kann sehr schmerzhaft sein und im schlimmsten Fall zu einer Lähmung eines oder beider Beine führen. Denn der Ischiasnerv sorgt für die Steuerung der Beinmuskeln. Ist der Nerv entzündet, können die Impulse zur Steuerung der Muskeltätigkeit nicht mehr von der Wirbelsäule in die Muskeln gelangen. Die Haut an den Beinen fühlt sich dabei oft wie betäubt an oder es kommt zu einem Kribbeln, das auch als Ameisenlaufen bezeichnet wird.
Auch nach einem Zeckenbiss kann es zu einer Nervenentzündung kommen. Bei der sogenannten Lyme Borreliose kommt es zu einer schmerzhaften Entzündung der Nervenwurzel.
Erkrankungen des Ischiasnervs erkennt der Arzt beim sogenannten Lasegué-Test. Dabei liegt der Patient auf dem Rücken und hat die Beine ausgestreckt. Hebt der Arzt nun ein Bein an, so tritt der Schmerz entlang des Ischiasnervs auf.